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20061009

 

jung - ich fühle mich jung

ist es nicht ein schönes Gefühl, gerade wenn man sich alt fühlt an der Supermarktkasse um 7 Jahre jünger geschätzt zu werden...?!?

20060720

 

Unspektakuläre Strafen

Italien ist Herrenfußballweltmeister 2006.
Überraschen wird diese Meldung wohl keinen mehr, jedoch hat der Fußballthron bis heute noch theoretisch gewackelt. Überraschender ist, daß die FIFA in dem Artikel noch einmal ausdrücklich zum Ausdruck bringen will, daß die Rote Karte nicht auf einen Videobeweis, sondern die visuelle Wachsamkeit des vierten Offiziellen zurückzuführen ist.

genaues Strafmaß

20060714

 

wo wir gerade von F1 reden

Montoya ist raus aus dem McLarenMercedes Team, und das ist nicht nur gut so, sondern auch höchste Zeit (nicht, daß ich letzte Saison schon davon redete...)

20060712

 

Der Griff nach den Sternen

Das eher unrühmliche Ende einer gefühlsbetonten Weltmeisterschaft war wohl der Titelgewinn der Italiener.

Natürlich habe ich -so möchte ich an dieser Stelle klarstellen- nichts gegen das Land im Süden Europas oder deren Bewohner, sondern gegen das langweilige Spiel der Stiefeleuropäer, sowie der arroganten "Wenn es einer verdient hat, dann wir" Aussage des ergrauten Trainers. Marcello Lippis grenzenlose Arroganz wird besonders dann klar, wenn man sich das Spiel gegen Australien ansieht.

Da gingen die Aktionen nicht etwa von der Squadra Azzuro aus, sondern von Einwanderern jenes Inselstaates, der Fußballerisch eher als Entwicklungsland gilt. Die momentanen Weltmeister im Herrenfußball ließen eine Chance der, leider zu abschlußschwachen, Socceroos nach der anderen zu und siegten schließlich nur durch einen, zumindest optisch, geschundenen Elfmetertreffer in der 90+5ten Minute; glücklich.

Im Spiel gegen die verlängerungsmüden Deutschen kam der entscheidende Einsatz der Konterfußballer ebenfalls spät und zwar in der Nachspielzeit. Kurz vor dem Elfmeterschießen war der frisch eingewechselte AltStar Del Piero spielentscheidend.

Frankreich hingegen war fast die gesamten 120 Minuten oben auf. Lediglich zwei Ecken ließen die Verteidigung vor Fabien Bartez alt aussehen, der bei keinem der beiden Abschlüsse per Kopf auch nur eine Regung zum Teamgeist zu machen schien, so daß Materazzi den Ausgleich über den alternden Keeper köpfte. Auf der anderen Seite war Buffon reaktionsschnell nach Zizous Versuch das Runde ins italienische zu befördern.

Dann kam die Szene des Spiels. Materazzi beleidigt Zidane, der sieht rot und benutzt nochmals sein spärlich behaartes Haupt um den pöbelnden Italiener zu Boden zu bringen. Die Karte folgt nach Videobeweis im letzten Spiel des glanzvollen Technikers.

Frankreich schlidderte ohne den Kapitän mit vielen ungenutzten Chancen gegen ein verletztes Italien, daß nur noch eine zahlenmäßige Überlegenheit besaß, durch die Verlängerung ins Strafstoßschießen.

Erwähnenswert ist, daß Bartez im Französischen Tor keinesfalls in Reichweite des mal wieder überragenden Ricardos oder auch nur eines Balles gelangte, aber auch der weit höher einzuschätzende Buffon nicht einen einzigen Schuß hielt, sondern erst der Nervenschwache David Trézéguet -dessen Einwechslung zu deren Zeitpunkt mehr als fragwürdig erscheint- seinen Ball vergeben mußte um die Blauen um den Titel zu bringen.

Obwohl: sollte Materazzi (moment: der war der Grund für das 1:0, das 1:1 und das vorzeitige Aus von Zidane) tatsächlich eine rassistische Beleidigung gegen den Spielmacher der Equipe Tricolore geäußert haben, so gibt es in den FIFA Statuten seit kurzem eine Regel, die Italien ausdrücklich disqualifizieren würde.

Aber da Michael Schumacher und Italien in der Regel für Regelüberschreitungen nicht haftbar gemacht werden wird wohl auch diese Ermittlung im Sande verlaufen.

Und wenn schon. Die große Party fand nicht im Land der merkwürdigen Tomatenbelegten Teigscheiben statt, sondern im über vier Wochen sonnenverwöhnten Deutschland, dessen zu Tode geredete Nationalmannschaft diesen Weg ins kleine - aber wie schon letztes Jahr bessere - Finale bestritt.

Dank eines Bundestrainers, der mittlerweile ob eines starr konservativem und uneinsichtigem DFBs den Hut nach Amerika nahm. Der aber eine Mannschaft zusammenführte, und sie -für mich- zur stärksten des Turniers machte (sollen sich doch die Italiener mit der farblichen Gestaltung des vierten Sterns herumschlagen » wir haben alle nur 3 Nationalfarben) die besser, ungezwungener und offensiver aufspielte als der noch-Weltmeister.

Danke Jürgen!


20060620

 

Souveräne Führung zur Pause

Deutschland führt schon zur Pause 4:0 gegen Equador nach 3 Klose-Toren in der 44. Minute

:o)

20060609

 

Glanzlose Eröffnung ohne Enttäuschung

Lustig:
Schon vor dem ersten Gruppenspiel stand auf der FIFA Seite fest, wer gewonnen hat...
Deutschland schlägt Costa Rica mit 1:0
offizielle Seite

20060508

 

Manche hatten es geahnt...


"Wenn ich mit Angela Merkel spreche, habe ich nicht das Gefühl, jetzt mit einer Frau zu sprechen"


Natürlich hat er es nicht so gemeint - vermutet man spätestens, wenn man weiterliest. "ein zuverlässiger Mensch" verstehe ich hingegen weniger als Kompliment, sondern eher als Aufforderung ihn zu begleiten, wenn er seinen Brieffreund Ahmadinedschad besucht...

Das ganze Zitat

20060427

 

Tumbes StudentenPack

Daß der durchschnittliche - sich absolut nicht mit Computern, Netzen, nettiquetten oder ICQ auskennende - IM User nicht unbedingt in der Lage ist zu verifizieren, ob ICQ nicht doch kostenpflichtig werden könnte falls man den dämlichen Kettenbrief nicht weiterschickt [und aus diesem Grund Blogs zu Foren macht] wird mir ja noch einigermaßen begreiflich.
Wenn sich aber eine Horde vermeintlich gebildeter (Studenten) einen inzwischen 14 Postings langen Thread leistet um sich zu fragen, ob am 1. Mai (Tag der Arbeit) das angenehme Studentenleben zwecks Vorlesungen unterbrochen werden muss, zeigt das schon die soziale inkompetenz mancher Informatiker, oder?